Brot und Kultur bewahren und vermitteln

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Eiselen-Stiftung Ulm

Museum der Brotkultur
Foto: Bernhard Friese, Architekturfotografie

Museum der Brotkultur * 1955, Ulm

Das Museum der Brotkultur gegründet 1955 als Deutsches Brotmuseum, entstand auf der Basis der von Vater und Sohn Eiselen seit Anfang der 50er Jahre zusammengetragenen Sammlung zur Technikgeschichte der Brotherstellung sowie zur Kultur und Sozialgeschichte des Brotes. Es ist das älteste Museum seiner Art auf der Welt und eines der bedeutendsten Spezialmuseen in rein privater Trägerschaft. Trägerin des Museums ist die Eiselen-Stiftung. Das Museum befindet sich seit 1991 im historischen Salzstadel in der Ulmer Innenstadt.

Es will Besuchern die Geschichte und Bedeutung des Brotes für den Menschen in Vergangenheit und Gegenwart sowie die aktuelle Welternährungslage bewusst machen. Es versteht sich als zentrale Auskunftsstelle für alle Fragen, welche die Geschichte und Bedeutung des Brotes für den Menschen betreffen. Es vermittelt die Technik, die Kultur und die sozialgeschichtlichen Fragen des Brotes. Brot ist hierbei als Inbegriff aller Nahrung zu verstehen. Das Fehlen von Brot ist gleichbedeutend mit Hunger. Hunger hat die Menschheit seit Anbeginn immer wieder bedroht und oft viele Opfer gefordert. Dem Hunger ist daher ein Teil der Dauerausstellung gewidmet, der dieses Thema historisch und künstlerisch ausleuchtet.

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Das Erdgeschoss des Museums
Foto: Bernhard Friese, Architekturfotografie
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Das zweite Obergeschoss des Museums
Foto: Bernhard Friese, Architekturfotografie

Innenansicht des Museums



Die Sammlung des Museums weist über 18.000 Objekte auf sowie eine große Spezialbibliothek mit über 7.000 Büchern. 700 Exponate sind in der Dauerausstellung auf 800 Quadratmetern, die sich auf zwei Stockwerke des Salzstadels erstrecken, zu sehen. Das Erdgeschoss bietet Platz für thematische Sonderausstellungen des Museums. Bitte besuchen Sie die Homepage des Museums: http://www.museum-brotkultur.de